Freitag, 4. Januar 2019

Bücher, auf die ich mich 2019 am meisten freue

Das Jahr 2018 ist nun bald vorüber und es gab einige Bücher, auf deren Erscheinung ich sehnsüchtig gewartet und absolut geliebt habe. Unter anderem waren "Das Gold der Krähen", "Die Sprache der Dornen", sowie die Throne of Glass-Reihe und die Scythe-Reihe absolute Highlights in diesem Jahr. Aber das sind ja sowieso Bestseller, was ich absolut nachvollziehen kann.
Aber auch etwas weniger bekannte Bücher wie "Codename Rook" und "Die Schatten von London" haben mich in ihren Bann gezogen und sowohl bei diesen als auch bei anderen Büchern gab es das eine oder andere Mal Pipi in den Augen, was mir normalerweise nicht so oft passiert.
Doch es geht weiter. Neue Bücher erwarten uns im Jahr 2019 und ich bin schon auf viele von ihnen besonders gespannt.
Teilweise sind diese Bücher Fortsetzungen, jedoch habe ich darauf geachtet keinerlei Spoiler einzufügen. Für mögliche vergessene Spoiler entschuldige ich mich schon mal im Voraus.


Im Juni 2017 hatte ich den dritten Teil der ursprünglichen Trilogie der besonderen Kinder durch. Doch als ich dann zufällig entdeckte, dass nun auch "Der Atlas der besonderen Kinder" erscheinen soll, bin ich ausgeflippt.
Am 01. März 2019 kann ich endlich wieder in die Welt von Jakob und seinen Freunden eintauchen. Eigentlich hat das Buch zwar mit dem dritten Band sehr gut abgeschlossen, deswegen bin ich dem Buch gegenüber auch ein wenig skeptisch. Es ist dabei so ein wenig wie bei Star Wars. Das Ende von Teil 6 war gut so wie es ist und dann kamen die neuen Filme, die zwar auch gut waren, aber nicht an die Vorgänger herankamen. Solche Teile machen die Reihe kaputt. Aber Ransom Riggs hat bisher noch nie mit einem Seiner Bücher enttäuscht.
Nach dem Ende von dem dritten Band ist vieles möglich. Dem Autor stehen viele neue Wege offen, zu denen ich mir auch schon viele Gedanken gemacht habe.
Auch der Klappentext hält viel offen und verspricht viel Spannung und Abenteuer in der Welt der besonderen Kinder. Aus diesem Grund gehe ich positiv an das Buch heran, allerdings auch mit gewissen Erwartungen.

Schon direkt vorbestellt habe ich mir "Heliopolis - Die namenlosen Liebenden", welches am 14. Januar 2019 veröffentlichte wird. Der eher schwere Einstieg fällt hierbei dann schon weg, der mir in meinem Fall beim ersten Band aufgefallen ist, da mir diese Welt nicht mehr unbekannt ist.
"Heliopolis - Magie aus Ewigem Sand" hat sehr offen geendet und hält viele Möglichkeiten für die Fortsetzung offen. Man kann viel darüber spekulieren, aber ich glaube, dass ich persönlich nicht erraten kann, was letztendlich passieren wird, aber genau das macht das Buch auch so interessant für mich. Ich starte völlig ahnungslos in die Geschichte und lasse mich einfach von Akasha, Dante und den anderen verzaubern. Stefanie Hasse kann zudem definitiv Personen beschreiben. Immer wenn ich mir die Personen versucht habe vorzustellen (bspw. Riaz), dann sind die auf dem Cover genauso abgebildet, wie ich sie mir vorgestellt habe. Besonders Dante, der nun auf dem neuen Buch abgebildet ist, habe ich mir genauso vorgestellt. Vorher hatte man kein Bild von ihm so wie bei Akasha und Riaz.

"Rat der Neun - Gegen das Schicksal" ist ein Buch, wo ich noch überlege, ob ich es sich wirklich lohnt es zu lesen, aber ich gehe positiv daran. Am 28. Januar 2019 soll das Buch in den Läden erscheinen, nur leider habe ich kaum noch Erinnerungen an den ersten Teil. Ich habe das Buch Anfang 2017 gelesen und mir noch nicht einmal eine richtige Bewertung aufgeschrieben und von daher kann ich auch nicht genau sagen, ob sich die Fortsetzung nun lohnt oder nicht. (Das, was ich geschrieben habe ist nicht wirklich verwertbar...) Das Einzige, woran ich mich noch so richtig erinnern kann, ist, dass es eine hypnotisierende Wirkung auf mich hatte, weswegen die teils langen Passagen recht schnell durchgelesen waren.
Wenn ich das Buch lesen würde, dann müsste ich höchst wahrscheinlich wieder das erste Buch lesen, um alles aufzufrischen, aber ich denke das wird es schon wert sein, wenn ich dem Buch 4/5 Sternen gegeben habe. Aber schon allein das Cover, welches mal wieder wunderschön gestaltet ist kann, gibt einem zumindest den Grund einen näheren Blick hineinzuwerfen.


"Dry" ist ein neues Buch von Neal & Jarrod Shusterman, welches am 22. Mai 2019 erscheinen soll. Erst einmal hat mich das unglaubliche Cover vollkommen in seinen Bann gezogen und auch der Klappentext klang absolut überzeugend. Hier geht es um das plötzliche Verschwinden von allem Trinkwasser in Kalifornien. Wir sehen Wasser als selbstverständlich an und hier wird uns gezeigt wie es dies vom einen auf den anderen Moment nicht mehr gibt. Die Menschen geraten in Panik und müssen ums Überleben kämpfen.
Ich bin sehr gespannt auf dieses Buch. Besonders bei dem Schreibstil von Neil Shusterman kann man sich definitiv auf das Buch freuen. Schon die Scythe-Reihe, zumindest die Teile, die schon erschienen sind, haben mich auf jeden Fall von sich überzeugt. Ich bin schon sehr auf den letzten Teil gespannt, der auf dieses Jahr im Herbst erscheinen soll.




Besonders freue ich mich auch auf "Das Reich der Sieben Höfe - Frost und Mondlicht". Es kommt am 22. März 2019 heraus und hat im Gegensatz zu den anderen Büchern, die teilweise echte Wälzer sind, gerade mal 384 Seiten. Dennoch freue ich mich so sehr darauf und kann es kaum abwarten das Buch endlich in meinen Händen zu halten. Zwar muss ich dazu vorher den dritten Band der Reihe beenden, worauf ich mich aber ebenso sehr freue, denn so wie die anderen beiden Teile gewesen sind kann man sich definitiv auf weitere Abenteuer von Feyre und ihren Freunden freuen.
Ich liebe die Atmosphäre der sieben Höfe und auch die Charaktere sind authentisch und sehr individuell gestaltet. Auch der Schreibstil von Sarah J. Maas ist absolut flüssig und zusammengenommen kommen einem die vielen Seiten doch nur ganz kurz vor und man will am liebsten nie mehr damit aufhören in dem Buch zu lesen. Man kann wieder gespannt sein.


Von der selben Autorin gibt es auch noch ein weiteres Buch, welches dieses Jahr am 21. Juni herauskommen soll. "Throne of Glass - Herrscherin über Asche und Zorn" ist mittlerweile der siebte, aber auch leider der letzte Teil der Reihe die ich mit jedem gelesenen Satz genossen habe und auch noch genießen werde, denn ich habe gerade mal erst die ersten drei Teile gelesen. Dennoch freue ich mich riesig auf das Ende der Reihe, auch wenn sie noch ewig so weiterlaufen könnte. Ich liebe die Charaktere und die Welt, die der von "Das Reich der Sieben Höfe" in gewissen Punkten ähnelt. Trotzdem sind beide Geschichten individuell gestaltet, was sie alles in allem ganz besonders für mich machen. Sie sind eine meiner liebsten Reihen und das wird sich bestimmt nicht so schnell ändern. Selbst wenn ich noch nicht alle Bücher der Reihe gelesen habe, kann ich jetzt schon sagen, dass die anderen Bände bestimmt genauso gut sein werden. Das war jetzt viel wirres Gerede und eigentlich kann man es so zusammenfassen: Lest es!


So, das waren schon viele Bücher, auf die ich mich besonders im neuen Jahr freue. Bei manchen ist es auch nicht mehr so lange hin ^^ und um diese Zeit zu überbrücken gibt es noch viele andere ungelesene Bücher in meinem Regal, die nur darauf warten gelesen zu werden. Es gibt auch noch weitere Bücher, die ich sehnsüchtig erwarte, aber von denen gibt es weder Cover noch Namen, weswegen sie hier nicht erwähnt wurden. Aber ich hoffe ich konnte euch schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das neue Bücherjahr geben :)

Donnerstag, 27. Dezember 2018

[Rezension] zu "Das Imperium der Stille" (1)

Titel: Das Imperium der Stille (die Sonnenfresser-Saga #1)

Autor: Christopher Ruocchio

Verlag: Heyne

Seiten: 996

Erschienen: 08. Oktober 2018

Genre: Science Fiction

Preis: € 16,99 [D] (Klappenbroschur)

ISBN: 978-3-453-31828-1




In einer weit entfernten Zukunft hat die Menschheit die Galaxie besiedelt und ein gewaltiges Sternenreich errichtet. Seit vielen Hundert Jahren befindet sich das Imperium im Krieg gegen die außerirdische Zivilisation der Cielcin, die mit ihren gewaltigen Eisschiffen bereits Tausende Planeten zerstört haben - einem Krieg, in dem sich Hadrian Marlowe als Held hervorgetan hat. Umso schwerer wiegt sein Verrat, wegen dem er auf seine Hinrichtung wartet: Er hat ein ganzes Sonnensystem ausgelöscht. Nun, kurz vor seinem Tod, erinnert sich Hadrian an sein Leben. Dies ist seine Geschichte …


Christopher Ruocchio konnte lesen, bevor er zu sprechen begann. Als er feststellte, dass er kein Astronaut werden würde, beschloss er, Romanautor zu werden, und begann zu schreiben. Er ist Absolvent der North Carolina State University und arbeitet als Assistant Editor bei Baen Books. Mit »Imperium der Stille« veröffentlichte er seinen ersten Roman. Christopher Ruocchio lebt in Raleigh, North Carolina.


Ich bin zufällig durch das unglaublich schöne Cover auf das ebenso tolle Buch gekommen und auch der Klappentext entsprach definitiv meinem Lesegeschmack. Das Einzige, das mich dann stutzen ließ waren die unglaublich vielen Seiten, aber man sollte ein Buch nicht danach bewerten, deswegen entschied ich das Buch beim Bloggerportal anzufragen. An dieser Stelle Dankeschön für das Rezensionsexemplar.

Der Anfang war sehr gut beschrieben. Man konnte sich möglichst einfach in die Geschichte einlesen. Auch das fünfzig-seitige Register hat zu einem sehr entspannten Lesen geführt, da dort alles Neue in dieser Welt erklärt wurde. Hierbei lernt man auch den jungen Lord Hadrian Marlowe kennen, der uns das ganze Buch über begleiten wird.
Er ist der Erbe seines tyrannischen Vaters, doch dieser hat ein ganz anderes Schicksal für ihn ausgesucht und lässt stattdessen seinen jüngeren Bruder seinen Thron erben, der in Hadrians Augen absolut unreif dafür sei. Er will seinem Schicksal entgegensetzen und flieht von seinem Heimatplaneten, um die Welt zu erforschen.
Im Laufe des Buches ist mir Hadrian richtig ans Herz gewachsen. Er ist freundlich und hilfsbereit und hat einen ausgeprägten Lebensdrang. Er hat es nicht eilig sich niederzulassen und will viel lieber die Galaxie bereisen. Und selbst während seiner ersten Zeit auf einem fremden Planeten - ohne Essen, Trinken und einem Dach über dem Kopf - hat er sich immer wieder aufgerappelt und auch danach für das gekämpft, wofür er steht und woran er glaubt. Es gab immer wieder tiefe Phasen, in die er hineingefallen ist, aber durch seine Hilfsbereitschaft gewinnt er Freunde, die ihn aus solchen Phasen herausholen.

Das Buch hat immer wieder kleine Höhepunkte und besonders hat mir der Part in dem Kolossos gefallen. Hadrian muss wohl oder übel wegen seiner derzeitigen Situation als Kämpfer arbeiten. Hier lernt er neue Leute kennen, die seine Ansichten teilen und ihn bei seinem Plan unterstützen wollen von diesem Planeten zu verschwinden. Währenddessen müssen sie aber auch viele Gladiatorenkämpfe ausfechten, was besonders beim Ersten sehr spannend war. Auch die folgenden Stationen im ersten Teil seines Lebens waren gut beschrieben und mit vielen Gedanken und Kommentaren untersetzt. Besonders die kleinen Kommentare die Hadrian in das Buch miteinfügt sind sehr interessant gestaltet, denn der Autor hat das Buch aus seiner Perspektive in der Zukunft geschrieben. Es ist so als würde er das, was er erlebt hatte ein letztes Mal Revue passieren. Oft empfindet man auch bei seiner Geschichte Mitleid und dadurch einen Hauch Melancholie, da ihm das Schicksal teilweise schlimme Dinge antut, aber gleichzeitig bewundert man auch seinen unbeugsamen Willen, der einem das ganze Buch lang begleitet.

Durch die Beschreibung seines Lebens verliert man oft ihn diesem Buch ein Gefühl jeglicher zeit und man fühlt sich schon oft genauso wie er selbst in jeweiligen Situationen. Man kann genau nachvollziehen, wie er sich jetzt wohl fühlen muss, da man so gut wie alles aus seinem Leben mitbekommt.
Andererseits muss man sich bei neuen Episoden in seinem Leben echt konzentrieren, da immer wieder neue Namen, Orte und andere Dinge hinzukommen. Dazu die neue Umgebung, die man sich schon fast automatisch vorstellt, aber bei mir z. B. erst nach einer gewissen Zeit. Man muss sich dabei auf das Buch fokussieren, da man ansonsten den Faden verliert. Danach ist das Buch aber sehr flüssig zu lesen und mach einfach nur Spaß.

Auch das Ende war Spannung pur und öffnet Hadrian ein neuen Abschnitt in seinem Leben, von dem man auf jeden Fall gespannt sein darf.

Ein Buch, welches echt verdient hat gelesen zu werden, trotz seines Umfanges. Voller Abenteuer, Spannung und einer Priese Melancholie, die perfekt zusammen harmonieren.
Allerdings muss man darauf achten, dass man sich wirklich nur darauf konzentriert, da man sonst schnell den Faden verliert.

9/10☆

Sonntag, 9. Dezember 2018

[Rezension] zu "Scythe" (2)

Titel: Scythe - Der Zorn der Gerechten

Autor: Neal Shusterman


Seiten: 544

Erschienen: 14. März 2018

Genre: Fantasy, Science Fiction

Preis: € 19,99 [D] (Hardcover)

ISBN: 978-3-7373-5507-0




Achtung !! Das ist der Zweite Teil der Reihe -> Spoiler !


Citra hat es geschafft.
Sie wurde auserwählt und als Scythe entscheidet sie jetzt, wer leben darf und wer sterben muss.

Doch als wenn das nicht schon schwer genug wäre, übernehmen skrupellose Scythe die Macht und stellen neue Regeln auf. Die wichtigste Regel lautet, dass es ab jetzt keine Regeln mehr gibt.

So beginnt Citras Kampf für Gerechtigkeit.
Ein Kampf, den sie nur gemeinsam gewinnen kann mit ihrer großen Liebe Rowan.


Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, USA, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.



Nach diesem absolut fantastischen Ende des ersten Bandes hat es für meine Verhältnisse doch etwas länger gedauert, bis ich den zweiten in meinen Händen halte. Besonders auch hier nach den vielen positiven Bewertungen wundere ich mich im Rückblick stark darüber. Das Cover hat sich zum positiven geändert, wenn auch nicht sehr viel, da sich im Grunde nur die Farbe und die abgebildete Person geändert hat.

Der Anfang hat meinen Erwartungen jedoch absolut nicht entsprochen. Er hat mich regelrecht gelangweilt und die ersten 200 Seiten habe ich mich nur noch durchgequält, da einfach nichts spannendes passiert ist.
Dabei sieht man aber auch neue Gesichter wie Greyson Tolliver, den wir eine Zeit lang in seinem Leben begleiten dürfen. Sein einziger Freund und Vertrauter ist der Thunderhead und ausgerechnet er kehrt ihm plötzlich den Rücken zu und er muss sich in der Welt der Wiederlinge zurechtfinden. Leider finde ich auch hier den Anfang nicht sehr spannend gehalten. Das Feeling vom ersten Band war zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr vorhanden, was mich sehr gestört hat.

Was mir zu beginn jedoch sehr gut gefallen hat sind die vielen Einblicke in die Gedanken und Gefühle des Thunderhead. Es interessant mit anzusehen, wie er die dortige Situation bei den Scythe einschätzt. Auch er hat eine Meinung, nur leider kann er sie nicht durch seine selbst gesetzten Regeln anderen Menschen teilen. Das bringt ihn selbst ihn oft in eine tiefe Verzweiflung und er sucht auch wie im letzten Buch nach Wegen um diese Regeln zu umgehen.

Man kann auch sehen wie sich die Charaktere im Laufe der beiden Bücher entwickeln. Citra wächst immer mehr in die Rolle eine Scythe hinein und gewinnt viel Einfluss seitens der Scythe besonders bei den Junior-Scythe. Sie wird zu einem wichtigen Fixpunkt des midMerikanischen Sythetums, was sie oft in Gefahr bringt.
Auch Rowan, der zum gefürchteten Scythe Lucifer geworden ist, wandelt nun mit seiner schwarzen Robe durch die Welt und verbreitet Angst unter den Scythe. Unter den Scythe ist er zum Feind geworden, da er unglaublich viele Gesetze mit seinen Taten bricht, doch sie erkennen nicht, dass er versuchen will ihnen zu helfen und nur Citra steht nur noch auf seiner Seite und vertraut ihm blind.
Aus dem noch so unentschlossenen und leerem Jungen ist eine willensstarke und entschlossene Person geworden, die weiß was sie tut und sein Ziel mit allen Mitteln verfolgt.

Gegen Mitte des Buches stiel die Spannung plötzlich stark an und hörte bis zum Ende nicht mehr damit auf. Die angespannte Situation im Scythetum spitzt sich immer weiter zu. Der Kampf der "alten Garde" und der "neuen Ordnung" geht weiter und verbreitet sich auf der gesamten Welt. Auch die führenden Scythe sind gespalten in beide Fraktionen. Scythe Goddard hat selbst nach seinem Tod ein solch enormes Chaos auf der Welt angerichtet, das besonders gegen Ende für große Höhepunkte und Plottwists gesorgt wurde.
Der Verlauf der Geschichte ist so episch gestaltet und besonders das Ende hat es mir angetan. Das Ende hat bei mir regelrecht wie eine Bombe eingeschlagen und ich habe so sehr wie noch nie mit diesen Charakteren mitgefühlt. Trotz oder gerade wegen alldem Traurigen zum Schluss bin ich nur noch umso gespannter auf den letzten Band der Scythe-Trilogie.

Zu Beginn echt schwach, aber ab einem Gewissen Punkt hing ich nur noch an diesem Buch und die Spannung stieg unglaublich hoch. Ein gelungenes Ende, dass viel für das große Finale offen hält.

7/10☆