Samstag, 17. März 2018

Lesemonat - Februar 2018

Allgemeine Infos
Gelesene Bücher: 5
Gelesene Seiten: 2.176


Die Bücher (Kurzinfos)

Passagier 23


Bewertung: 5/5☆

Autor: Sebastian Fitzek

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 432

Preis: € 9,99 [D] (Taschenbuch)


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Die Schatten von London - In Aerternum


Bewertung: 5/5☆

Autor: Maureen Johnson

Verlag: cbt Jugendbücher

Seiten: 480

Preis: € 13,99 [D]


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Grischa - Goldene Flammen


Bewertung: 5/5 ☆

Autor: Leigh Bardugo

Verlag: Carlsen

Seiten: 352

Preis: € 7,99 [D] (eBook)


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Jackaby


Bewertung: 3-4/5 ☆

Autor: William Ritter

Verlag: cbt Verlag

Seiten: 320

Preis: € 9,99 [D]


-> Und die Rezension :) <-





Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott


Bewertung: 5/5

Autor: Rick Riordan

Verlag: Carlsen

Seiten: 592

Preis: € 17,90[D]




Donnerstag, 15. März 2018

[Rezension] zu "Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott"

Titel: Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott

Autor: Rick Riordan

Verlag: Carlsen

Seiten: 592

Erschienen: 02. November 2017

Genre: Fantasy, Action

Preis: € 17,90[D]

ISBN: 978-3-551-55601-1



Jason erinnert sich an gar nichts – nicht einmal an seine besten Freunde Piper und Leo. Und was hat er in Camp Half-Blood zu suchen, wo angeblich nur Kinder von griechischen Göttern aufgenommen werden? Zu allem Überfluss gehören die drei Freunde laut Prophezeiung zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Kein Problem – Leo treibt einen mechanischen Drachen als Transportmittel auf und los geht’s! Und dann gilt es auch noch einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson ...


Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Boston und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Länder verkauft worden.




--> Könnten kleine Spoiler enthalten sein <--
Nachdem ich die Reihe um Percy Jackson beendet habe, war es an der Zeit ein neues Kapitel aufzuschlagen und die Helden des Olymp bei ihren Abenteuern zu begleiten.
Allein schon als ich das Cover erblickte fühlte ich mich magisch davon angezogen und ich wusste, dass es mindestens genauso gut wird, nur mit neuen Charakteren, denn ein Buch von Rick Riordan allein ist schon für mich wie der Himmel und in Kombination mit diesem Cover hat es meine Aufmerksamkeit sofort geweckt.

Schon das erste Kapitel sorgt für ordentlich Spannung. Hier lernen wir Jason kennen, der mit seinen angeblichen Freunden Leo und Piper, sowie anderen Mitschülern auf dem Weg zum Grand Canyon ist. Jedoch kann er sich an nichts, was passiert ist, bevor er in dem Bus aufgewacht ist.
Dort angekommen werden sie kurzerhand auch schon von Monstern angegriffen.
Ein ganz normaler Tag in Jasons Leben, wie er noch herausfinden wird.
Wie auch schon in den anderen Büchern wurde von Rick Riordan viel Action in das Buch eingebaut, was oft mit Witz vermischt wurde, was mir jedoch ein wenig im ersten Teil des Buches gefehlt hatte. Dafür gab es zum Ende hin viele Stellen, bei denen ich viel gelacht habe, wobei es an Abenteuer keineswegs gefehlt hat.
Englisches Cover
 Auch im Camp Half-Blood gab es noch viele von unserer Seite aus unbekannte Orte, die durch die neuen Charaktere, besonders durch Leo und Piper, aufgedeckt wurden, was ich sehr interessant fand, da es in der letzten Reihe bisher immer wieder neue Dinge gab, woran in diesem Buch auch nicht
gespart wurde.
Die meisten Dinge in Camp Half-Blood sind ja, mal abgesehen von den vielen neuen Hütten gleich geblieben, was ich aber auch sehr gut fand, da zu viel Veränderung die schöne Atmosphäre des Camps zerstören würde.

Auch verflechtet sich hier erstmals die griechische mit der römischen Mythologie, was von Anfang an sehr verständlich und einfach erklärt wurde. Besonders Jason scheint unbewusst sehr viel über die römische Seite der Göttersagen zu wissen...
Besonders auch hieran kann man erkennen, wie mühevoll der Autor die Charaktere ausgearbeitet und was für neue Persönlichkeiten er schaffen kann, besonders, wenn man bedenkt, was alles dahintersteckt, worauf man alles achten muss, da jeder für sich ganz individuell erscheint.
Auch die vielen Antagonisten sind auf ihre eigene Art und Weise anders. Oft denke ich mir was Rick Riordan nur für eine Phantasie besitzen muss. Bei ihm muss man auf alles gefasst sein, wenn mal eben hier ein Schwein durch die Gegend fliegt oder da plötzlich Wasserponys zur Hilfe eilen und doch wird man jedes mal überrascht und kann nicht fassen, dass sich ein einzelner Mann das alles ausgedacht haben kann.

Auch das Ende hat mir super gefallen, besonders im Hinblick auf die letzten Kapitel, die richtig Lust auf mehr gemacht haben, da viele dieser neu aufgekommenen Rätsel gelöst wurden und zeigen wie es mit der Geschichte weitergehen wird. Auf die ganzen neuen Wege die sie einschlagen werden, wie es mit den Helden des Olymp weitergehen wird und, und, und :)


Ein wie zu erwartendes Buch von Rick Riordan. Absolut actionreich, witzig und liebevoll geschrieben und - Achtung -  mit großen Suchtfaktor. Eine gelungene Fortsetzung der Percy Jackson-Reihe. Bei diesem Buch würde man absolut nichts falsch machen.

5/5☆

Sonntag, 4. März 2018

[Rezension] zu "Jackaby"

Titel: Jackaby

Autor: William Ritter

Verlag: cbt Verlag

Seiten: 320

Erschienen: 11.Juli.2016

Genre: Krimi, Mystery, Fantasy

Preis: € 9,99 [D]

ISBN: 978-3-570-31088-5



New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ...


William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und über das Italienische Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet englische Literatur. Jackaby – Der leichenbleiche Mann ist der dritte Band seiner preisgekrönten Reihe um den Detektiv für ungeklärte Phänomene.


Als ich mir den Klappentext durchlas war klar, dass ich es lesen musste. Ich fand das total interessant und musste unbedingt wissen, wie der Autor das alles umgesetzt hat. Und auch davor sprang mir das Buch andauernd ins durch das wunderschöne Blaue Cover in den sozialen Netzwerken in Gesicht.
Der Einstieg war zwar etwas holprig durch die Eingewöhnung des Schreibstils, nahm nach kurzer Zeit aber wieder an Fahrt auf. Es war, je länger ich das Buch las, immer einfacher zu lesen und auch der Anfang der Story half gut dabei.

Die erste Begegnung von Abigail Rook und Jackaby hat mich durch die Deduktion seitens Jackaby sehr an Sherlock Holmes erinnert, hat aber mit der Zeit immer mehr einen eigenen Flair einwickelt.
Sie war, wie auch das ganze Buch, voll mit kleinen Säßen, die mich das eine oder andere Mal zum Lachen gebracht haben. Besonders ein Zitat ist mir im Gedächtnis geblieben:

S. 26 - "Starren sie den Frosch nicht an"

Anfangs hat das Fragen aufgeworfen. Nach kurzer Zeit wurde einem klar, warum das auf Jackaby´s Stellenanzeige stand, was mich sehr lächeln ließ :)

Die Charaktere sind zwar sehr gut ausgearbeitet, erinnern mich aber auch hierbei wieder an Sherlock Holmes.
Abilail Rook ist ein Mädchen, welches ihren Eltern zeigen will was sie auch alleine schaffen kann. Sie ist zwar kräftemäßig schwach, aber dafür taff, mutig und schlau - sie lässt sich nicht von jemandem herumkommandieren und genauso wenig schnell von etwas abbringen, wenn sie sich mal etwas in den Kopf gesetzt hat. Allerdings hat sie nicht so ein Gespür für Übernatürliches wie Jackaby es hat, aber trotzdem ist Abigail ihm durch ihre vielen Eigenschaften eine treue Hand, die ihn nicht im Stich lässt.
R. F. Jackaby ist eher ein geheimnisvoller und ruhiger Typ, der in keiner Situation je die Fassung verliert und immer einen kühlen Kopf behält. Er erinnert mich in dem und anderen Punkten an Sherlock Holmes, da er jeden im Dunkeln tappen lässt, bis es nicht mehr geht. Auch seine unaufgeräumte Art und Weise und seine Alleingänge spiegeln den Sherlocks Charakter wieder. Jedoch besitzt er eine gewisse Warmherzigkeit, die ihn aber auch vertrauensvoll erscheinen lässt.

Das Ende klang - dafür, dass es übernatürliche Wesen gibt - logisch, leider hat mich das Ende nicht sehr gepackt. An sich hatte das Ende echt Potential, jedoch hatte es etwas an sich, was den Funken nicht herüberspringen lässt, was ich sehr schade fand, da ich den rechtlichen Teil der Geschichte sehr gemocht habe.
Jedoch ist ganz hinten noch ein kleiner, aber sehr lustiger Nachtrag, der mir nochmal beteuerte, dass es nur das Ende war, was ich ein wenig enttäuschend fand und es keinen Grund gibt warum ich die Reihe nicht weiterlesen sollte. Also nochmal gerettet :)

Ein gutes Buch mit wundervoller Atmosphäre und wundervollen Charakteren, jedoch am Ende verbesserungswürdig, aber dennoch es wert weiterzulesen, denn jeder hat eine zweite Chance verdient ;)

Ein kleines bisschen weniger als 4/5 ☆