Sonntag, 4. Februar 2018

Lesemonat - Dezember 2017

Hey :)
Heute stelle ich euch meinen Lesemonat aus dem Dezember 2017 vor. Es ist zwar schon etwas her, dass dieser Monat sein Ende nahm, aber ich war in letzter Zeit sehr inaktiv. Ich versuche mich zu bessern (sage ich immer, mache es aber letztendlich doch nicht 😄)
EGAL!


Allgemeine Infos
Gelesene Bücher: 3
Gelesene Seiten: 1.600


Die Bücher (Kurzinfos)

Noah


Bewertung: 5/5☆

Autor: Sebastian Fitzek

Verlag: Lübbe

Seiten: 560

Preis: €10,90 [D] (Taschenbuch)


-> Meine Rezension dazu <-





Constellation - Gegen alle Sterne


Bewertung: 4,5/5 ☆

Autor: Claudia Gray

Verlag: cbj Verlag

Seiten: 512

Preis: €18,00[D]


-> Meine Rezension dazu <-




Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow


Bewertung: 4/5☆

Autor: Rainbow Rowell


Seiten: 528

Preis: €19,95[D] (Gebundene Ausgabe)



[Rezension] zu Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow

Titel: Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow

Autor: Rainbow Rowell

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

Seiten: 528

Erschienen: 04. August 2017

Genre: Roman

Preis: €19,95[D] (Gebundene Ausgabe)

ISBN: 978-3423640329



Simon Snow ist der mächtigste Zauberer, den die Welt der Magie je hervorgebracht hat. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Simon völlig unfähig ist, seine magischen Kräfte zu steuern. Aber dafür ist ja Watford da, das Zaubererinternat. Für Simons Zimmergenossen Baz – Vampir aus angesehener Familie und Simon in freundlichem Hass zugetan – ist er, der Auserwählte, eine wahre Fehlbesetzung. Am liebsten würde Baz den Magie sprühenden Simon mit seinen spitzen Zähnen ein für alle Mal erledigen. Doch dazu kommt es nicht, vorerst zumindest. Denn die verfeindeten Jungs tun sich zusammen, um gemeinsam mit ihrer blitzgescheiten Schulkameradin Penelope den Mord an Baz' Mutter aufzuklären. Für Simon beginnt eine Achterbahn der Gefühle. Und die Welt der Zauberer steht fortan nicht nur in Liebesdingen kopf.

Rainbow Rowell studierte Journalismus und arbeitete mehrere Jahre als Kolumnistin beim Omaha World-Herald, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Sie verfasst Jugendliteratur und Romane für Erwachsene. Für ihren ersten Jugendroman „Eleanor & Park“ erhielt sie den Boston Globe Horn Book Award und den Printz Award. Mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen lebt sie im Bundesstaat Nebraska. 






Als mir dieses Buch von einer Freundin empfohlen wurde dachte ich mir erst, dass es vollkommen langweilig werden wird und ein wenig in Richtung Harry Potter abdriften wird.

Und es hat sich für mich auch ein bisschen bewahrheitet, denn ja, der Anfang erinnerte teilweise an die frühen Jahre von Harry in Hogwarts, aber letztendlich verfliegen diese Eindrücke. Die Geschichte nimmt mit der Zeit ihren eigenen Lauf sowie ihre eigenen Charakter und Wesen, die sich letztendlich von J. K. Rowlings Büchern unterscheiden.

Langeweile hatte ich auch auf den ersten 100 Seiten.
Nur weil meine Freundin gemeint hatte es sei so unglaublich gut habe ich es weitergelesen.
Und letztendlich hat es mich nicht enttäuscht, denn ab dann kam ein so unerwarteter Plottwist, dass ich das Buch in den folgenden zwei Tagen verschlungen habe. Ich blieb die halbe Nacht wach und habe das Buch gelesen. Und am Ende als ich es dann durch hatte kann ich nun auch selber sagen dass die Geschichte um den besten Zauberer der Welt echt gut ist.

Manche Passagen waren etwas komisch genauso was die Länge der Kapitel anging. Sie erstreckten sich von wenigen Zeilen hin bis über mehrere Seiten. Das verwirrte einerseits, machte aber auch Lust darauf mehr zu lesen, um zu wissen was es mit der Person auf sich hat, die mal in dem Kapitel, mal in dem anderen Kapitel auftaucht, dann ein paar Sätze sagt und dann schon das nächste Kapitel beginnt.
Auch beim Ende hätte eine Kleinigkeit bei Simon auch ausgelassen werden können, aber darüber kann man wegsehen.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie sind alle irgendwie miteinander verbunden; auch die Eltern spielen in der Geschichte eine besondere Rolle, was sie alle in selben Maße wichtig erscheinen lässt. Ihre Entscheidungen und Gefühle lassen sich gut nachempfinden und macht sie auch mit ihrem Familiären Hintergrund sehr interessant. Insgesamt habe ich mich mit Simon, Baz und den anderen sehr wohl gefühlt.

Zusammenfassend fand ich das Buch, trotz seines etwas schwächeren Anfangs, sehr gut gelungen. Die Geschichte hat sich gut entwickelt und ist bis zum Ende hin durch die vielen Plottwists spannend geblieben. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch.

4/5☆

Samstag, 27. Januar 2018

[Rezension] zu Noah


Titel: Noah

Autor: Sebastian Fitzek

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 560 Seiten

Erschienen: 18. Dezember 2014

Genre: Thriller

Preis: €10,90 [D] (Taschenbuch)

ISBN: 978-3404171675


Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalen Verschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht ...

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin.

Eine tödliche Krankheit, die die Menschheit den Atem anhalten lässt. Einer Krankheit, der schon viele Menschen zum Opfer gefallen sind und es scheint kein Licht aus dieser Dunkelheit zu geben. Langsam aber sicher hält die Krankheit die Menschheit und die ganze Welt fest im Griff und versetzt sie in Angst und Schrecken. Zu diesem Zeitpunkt erwacht Noah auf einer Straße in Berlin. Er weiß nichts mehr über seine Vergangenheit, spielt aber mit der Zeit, im Kampf um seine Erinnerungen, eine immer größere Rolle im Geheimnis um die dubiose Pandemie.

Schon als ich den Klappentext las dachte ich mir, dass das ein Buch für mich sein wird und mein Bauchgefühl erwies sich als richtig.
Die Geschichte ist wie auch AchtNacht spannend gestaltet und beinhaltet eine Thematik über aktuelle Probleme in der Gesellschaft, die zum Nachdenken anregen und wunderbar in die Story um Noah eingeflochten wurde - so, wie man es von ihm erwartet :)

Man merkt auf Anhieb, dass Noah ein liebenswerter Mensch ist, der viel Rücksicht auf seine Umwelt nimmt. Ein Beispiel wäre der Hund Toto, um den er sich liebevoll kümmert, nachdem sich seine alte Besitzerin schweren Herzens von ihm trennen musste. Sein Weggefährte Oscar, der sich um ihn kümmert, musste ihn öfters davon abhalten etwas unüberlegtes zu tun, nur weil er helfen wollte.
Oscar gibt ihm Kraft zum weitermachen.
Aber mit der Zeit stellen sich viele Fragen auf ihrer gemeinsamen Reise. Warum ist auf seinem Handballen Noah tätowiert? Was ist sein wirklicher Name? Warum kann er so gut mit Waffen umgehen und was zur Hölle ist hier überhaupt passiert, dass er jetzt auf der Straße gelandet ist???

Der Schreibstil von Fitzek hat mich auch dieses mal nicht enttäuscht. Abenteuerreich und so voller Geheimnisse und Plottwists vermischt mit einem hauche Wahrheit an der ganzen Sache haben mich das Buch sehr schnell durchlesen lassen. Was ich zudem an dem Schreibstil liebe, ist, dass viele Textstellen die Situation auf den Punkt treffen und sie nicht unnötig verschönern oder umschreiben.

Ein, alles in allem gut gelungenes Buch, welches zum Denken über einen selbst und die Welt anregt. Nie hat etwas gefehlt oder etwas überflüssig. Ein rundum zufriedenstellende Geschichte.

5/5☆